Abt.: Badminton
Federleicht & Schlagfertig" Nur wenige Sportarten können für sich in Anspruch nehmen, für alle geschaffen zu sein. Badminton können tatsächlich alle spielen - Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Behinderte, - Leistungsport- und Freizeitsportorientierte Es werden sowohl physische Fähigkeiten wie - Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft - Beweglichkeit, Koordination als auch psychische Fähigkeiten in Form von - Konzentration, Denken, Handeln - Selbstüberwindung, Kritikfähigkeit trainiert. Die Verletzungsgefahr ist beim Badminton sehr gering. Neben Tischtennis treten hier die wenigsten Verletzungen auf. Trotzdem sollten sich Freizeitspieler wie Leistungssportler vor dem Spiel einige Minuten aufwärmen. Wer weiß schon, daß Badminton zu den schnellsten Sportarten gehört: Bei Ausführung eines Smash wird der Schläger-kopf auf 120 km/h beschleunigt, der Federball mit einem Eigengewicht bis zu 5,5g - erreicht dabei eine Spitzengeschwindigkeit von über 300 km/h. Wer beim Badminton keine Federn lassen will, muß lernen, es richtig zu beherrschen. Investiere Zeit zum Üben, denn wer es richtig macht, hat Spaß und wird auch richtig fit mit Badminton.
Hätten Sie's gewusst ? "Ein Badmintonspieler sollte verfügen über: - die Ausdauer eines Marathonläufers, - die Schnelligkeit eines Sprinters, - die Sprungkraft eines Hochspringers, - die Armkraft eines Speerwerfers, - die Schlagstärke eines Schmiedes, - die Gewandtheit einer Artistin, - die Reaktionsfähigkeit eines Fechters, - die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers, - die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters, - die psychische Härte eines Arktisforschers, - die Nervenstärke eines Sprengmeisters, - die Rücksichtslosigkeit eines Kolonialherren, - die Besessenheit eines Bergsteigers - die Intuition und Phantasie eines Künstlers. - Martin Knupp: Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986 Diese metaphorisch formulierten Ansprüche werden, zumindest was die körperliche Fitness betrifft, durch einen wissenschaftlich nicht bestätigten Vergleich dänischer Sportjournalisten untermauert. Verglichen wurde das Badminton-WM-Finale von 1985 in Calgary zwischen Han Jian (China) und Morten Frost (Dänemark) mit dem Tennis-Endspiel von Wimbledon im gleichen Jahr zwischen Boris Becker und Kevin Curren. Die Analyse beider Spiele liefert interessante Hinweise auf die Belastung bei beiden Sportarten:   Übrigens: Ein Federball wird beim Aufschlag von Spitzenspielern bis gegen 300 km/h beschleunigt. Der nur rund fünf Gramm leichte Federball bremst danach stark ab und trifft mit etwa 150 km/h im gegnerischen Spielfeld ein. Voraussetzung für solch horrendes Tempo ist allerdings ein perfektes Timing zwischen Handgelenk, Unterarm, Ellbogen und Schulter. Gespielt wird mit einem Schläger, der ein Gewicht von 85 bis 100 Gramm hat.
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